Progressive BPM
Warum wir Prozessmanagement neu denken, für wen das relevant ist, und wie Procubator daraus gelebte Praxis macht.
DAS PARADOXON
Das Paradoxon des Prozessmanagements
Prozesse sind die Grundlage nahezu jeder wirtschaftlichen Wertschöpfung. Ohne Prozesse könnte kein Produkt hergestellt und keine Dienstleistung erbracht werden. Eigentlich müsste Business Process Management damit zu den strategisch wichtigsten Managementdisziplinen überhaupt zählen.
Tatsächlich ist jedoch das Gegenteil der Fall: Prozessmanagement ist in vielen Unternehmen bis heute eine Nische geblieben. Es wird häufig mit interner Optimierung, Effizienzsteigerung, Kostenreduktion und Dokumentation verbunden – aber selten mit Wachstum, Innovation und neuer Wertschöpfung.
Genau darin liegt das Paradoxon: Prozesse tragen die Wirtschaft, aber Prozessmanagement gestaltet bislang nur selten deren Zukunft.
Progressive BPM löst dieses Paradoxon auf. Es verschiebt den Blick von der Optimierung bestehender Unternehmen hin zur Gestaltung neuer digitaler Geschäftsmodelle, neuer Märkte und neuer Unternehmen.
FÜR WEN
Für Unternehmen, die Zukunft nicht nur verwalten, sondern gestalten wollen.
ETABLIERTE UNTERNEHMEN
Neue digitale Geschäftsmodelle aufbauen
Progressive BPM richtet sich an Unternehmen, die neben dem bestehenden Geschäft neue digitale Geschäftsmodelle aufbauen möchten – idealerweise in neuen Organisationseinheiten, Corporate Startups oder Venture-Strukturen.
Denn neue digitale Wertschöpfung entsteht in der Regel nicht nebenbei im Tagesgeschäft. Sie braucht neue Räume, neue Geschwindigkeit und neue organisatorische Freiheit.
Progressive BPM hilft dabei, Prozesse als strategische Grundlage neuer Wertschöpfung zu denken, zu modellieren und umzusetzen.
Entrepreneure & Gründerteams
Von Anfang an prozess-first
Progressive BPM richtet sich ebenso an Gründerinnen und Gründer, die ein digitales Business von Anfang an prozess-, daten- und automatisierungsorientiert aufbauen möchten.
Gerade neue Unternehmen haben die Chance, Prozesse nicht nachträglich zu optimieren, sondern von Beginn an als Kern des Geschäftsmodells zu verstehen.
Progressive BPM schafft die Grundlage für skalierbare Geschäftsmodelle, bei denen Prozesse nicht nur unterstützen, sondern selbst das Geschäft bilden.
CLASSIC BPM VS. PROGRESSIVE BPM
Eine neue Disziplin, kein Update der alten.
Progressive BPM ersetzt Classic BPM nicht. Klassisches Prozessmanagement bleibt wichtig, wenn es darum geht, bestehende Unternehmen stabiler, effizienter und besser steuerbar zu machen.
Progressive BPM eröffnet jedoch eine neue Ebene des Prozessmanagements. Prozesse werden nicht länger nur als Mittel zur Optimierung verstanden, sondern als Grundlage neuer Geschäftsmodelle, neuer Wertschöpfung und neuer Märkte.
Ein Beispiel:
-
Bestehende Prozesse effizienter machen
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Neue digitale Geschäftsmodelle schaffen
DIE VIER VERSCHIEBUNGEN
Worauf Progressive BPM aufbaut
Vier fundamentale Verschiebungen unterscheiden Progressive BPM vom klassischen Prozessmanagement – und bilden die Grundlage unserer Arbeit mit Unternehmen und Gründerteams.
01
Prozesse sind das neue Business
In digitalen Geschäftsmodellen ist die Prozessarchitektur nicht nur Unterstützung des Geschäftsmodells. Sie ist das Geschäftsmodell. Prozesse steuern Kundeninteraktionen, Datenflüsse, Automatisierung, Entscheidungen, Plattformen und Wertschöpfung. Genau dort entsteht der strategische Kern neuer digitaler Unternehmen.
02
Digitalisierung reicht nicht
Digitalisierung macht bestehende Abläufe effizienter. Digitale Transformation schafft neue Wertschöpfung. Viele Unternehmen konzentrieren sich noch immer darauf, mit digitalen Technologien Kosten zu senken und bestehende Prozesse zu verbessern. Das ist wichtig, aber nicht ausreichend. Progressive BPM setzt dort an, wo aus Prozessen neue digitale Geschäftsmodelle entstehen.
03
Extern statt intern
Klassisches BPM konzentriert sich häufig auf interne Prozesse: ERP, Backoffice, Freigaben, Verwaltung, Dokumentation und Steuerung. Progressive BPM richtet den Blick dagegen auf externe, marktaktive Prozesse – also auf Prozesse, die direkt mit Kunden, Partnern, Plattformen und Märkten interagieren. Dort entscheidet sich künftig immer häufiger, wo neue Wertschöpfung entsteht.
04
Geschwindigkeit schlägt Stabilität
Neue digitale Geschäftsmodelle entstehen nicht durch jahrelange Planung, sondern durch kurze Feedbackzyklen, schnelle Experimente und lernfähige Prozessarchitekturen. Progressive BPM verbindet deshalb Prozessdenken mit unternehmerischer Geschwindigkeit. Es geht nicht nur darum, Prozesse stabil zu machen, sondern sie so zu gestalten, dass sie lernen, wachsen und skalieren können.
WARUM STARTUPS UND NEUE ORGANISATIONEN
Neue Geschäftsmodelle entstehen selten im Tagesgeschäft.
Die interne IT bestehender Unternehmen hat bereits eine enorme Aufgabe: Betrieb, Wartung, Integration, Security, Compliance, Daten, ERP, Cloud und die permanente Versorgung des laufenden Geschäfts.
Deshalb entsteht Progressive BPM in der Regel nicht nebenbei innerhalb bestehender Strukturen. Neue digitale Geschäftsmodelle brauchen neue organisatorische Räume: Startups, Corporate Ventures, Ausgründungen oder eigenständige Umsetzungseinheiten. Genau dort können Prozesse von Anfang an radikal digital, datengetrieben, automatisiert und marktorientiert gedacht werden.
Für etablierte Unternehmen bedeutet das nicht, dass sie außen vor sind. Im Gegenteil: Sie verfügen über Branchenwissen, Kundenbeziehungen, Kapital, Marktzugang und Erfahrung. Aber sie müssen bereit sein, neue Wertschöpfung in neuen Strukturen entstehen zu lassen.
WARUM „PROGRESSIVE“?
Inspiriert vom Progressive Rock – nicht von Politik.
Der Begriff „progressive“ ist bewusst gewählt. Er ist ausdrücklich nicht politisch gemeint. Inspiriert ist er vom Progressive Rock, der Ende der 1960er- und Anfang der 1970er-Jahre bewusst mit bestehenden musikalischen Konventionen brach und neue Ausdrucksformen entwickelte.
In diesem Sinne steht Progressive BPM für:
das bewusste Hinterfragen bestehender Prozesskonventionen,
neue kreative Möglichkeiten digitaler Wertschöpfung,
eine neue Aufbruchsstimmung rund um Prozesse,
Zukunftsgestaltung statt Verwaltung der Vergangenheit,
Prozesse als zentrale Innovationskraft moderner Unternehmen.
Genau dieser Spirit des bewussten Aufbruchs und des Hinterfragens etablierter Denkweisen fehlt dem klassischen BPM heute weitgehend.
WARUM PROCUBATOR
Procubator macht Progressive BPM praktisch anwendbar.
Die Procubator AG zählt zu den ersten Unternehmen weltweit, die Progressive BPM konsequent in die Praxis übertragen.
Wir verbinden Geschäftsmodellinnovation, Prozessdenken und technische Umsetzung. Dadurch unterstützen wir sowohl etablierte Unternehmen als auch Entrepreneure beim Aufbau neuer digitaler Wertschöpfungssysteme.
Unser Anspruch ist nicht, klassisches BPM einfach effizienter zu machen. Unser Anspruch ist, Prozesse als Grundlage neuer Unternehmen und neuer Märkte nutzbar zu machen.
Progressive BPM ist für uns keine theoretische Zukunftsvision, sondern gelebte Praxis.
WIE WIR UNTERSTÜTZEN
Von der Idee zum prozessbasierten digitalen Business
FÜR ETABLIERTE UNTERNEHMEN
Wir helfen dabei,
neue digitale Geschäftspotenziale zu identifizieren,
prozessbasierte Geschäftsmodelle zu entwickeln,
geeignete Startup- oder Venture-Strukturen aufzusetzen,
automatisierte Prozessarchitekturen zu konzipieren,
MVPs und erste marktfähige Lösungen zu entwickeln.
Ziel ist nicht die Optimierung des bestehenden Geschäfts, sondern der Aufbau neuer digitaler Wertschöpfung.
FÜR ENTREPRENEURE UND STARTUPS
Wir helfen dabei,
Geschäftsideen prozessbasiert zu schärfen,
digitale Prozesse als Kern des Geschäftsmodells zu entwickeln,
technische Umsetzungspfade zu definieren,
skalierbare MVPs aufzubauen,
aus Prozesswissen marktfähige Unternehmen zu machen.
Ziel ist ein digitales Business, das von Beginn an automatisierbar, skalierbar und marktorientiert gedacht wird.
UNSERE DNA
Wissen wird wertvoll, wenn es ausführbar wird.
Procubator steht seit jeher dafür, Wissen nicht nur zu sammeln, sondern nutzbar zu machen. Diese Idee bleibt bestehen – sie bekommt durch Progressive BPM jedoch eine neue strategische Richtung.
Denn Wissen entfaltet seinen größten Wert nicht in Dokumenten, Konzepten oder Präsentationen. Es entfaltet seinen Wert, wenn es in ausführbare Prozesse, digitale Geschäftsmodelle und neue Unternehmen überführt wird.
Genau darin liegt die Verbindung zwischen unserer bisherigen Arbeit und unserer neuen Positionierung:
Wissen wird ausführbar. Prozesse werden wertschöpfend. Progressive BPM macht daraus neues Business.
Bessere Prozesse, bessere Ergebnisse.
„Eighty-five percent of the reasons for failure are deficiencies in the systems and process rather than the employee. The role of management is to change the process rather than badgering individuals to do better.“
– W. Edwards Deming

